Moselcross mit Bike-MK (Tag 1)

Am vergangenen Wochenende fand die „Moselcross-Tour“ von Bike-MK statt.
Ich durfte dieses Jahr mit dabei sein.

Radreise 2016 (Tag 14 – Finale)

Wieder eine angenehm ruhige Nacht. Das Frühstück bekommen wir wieder an einem Buffet.
Dann das letzte Mal die Räder packen und los geht’s in Richtung Elbafähre Glückstadt. Wir wählen den Radweg direkt an der Elbe. Vorbei am AKW Brokdorf fahren wir die letzten knapp 20 Kilometer bis zur Fähre. Teilweise ist der Weg übersät mit den Hinterlassenschaften der dort lebenden Schafe. Die laufen da frei herum. Wir müssen einige Wiederoste, sowie auch Weidetore passieren. Dennoch ist es ein sehr schöner Abschnitt, den wir heute fahren.
Auf der anderen Seite der Elbe ist es dann nicht mehr so schön. Wir fahren über Straßen und deren angeschlossenen Radwege. Insgesamt wählt das Navi, das ich auf Bremerhaven programmiert habe, angenehm verkehrsarme Routen. Nach etwa 100km kommen wir an der Stadtgrenze von Bremerhaven an. Ich stoppe kurz, um nachzusehen, wo meine Frau mit dem Wohnmobil untergekommen ist. Sie steht auf dem Wohnmobilstellplatz am Fischereihafen. Ich programmiere das Edge 1000 auf diesen Punkt und wir fahren das letzte Stück bis zum Wiedersehen.
Lukas ist der Meinung, dass gut 1500km in zwei Wochen reichen und irgendwo hat er auch Recht. Wir beschließen, die Radtour hier zu beenden und morgen mit dem Wohnmobil nach Hause zu fahren. Meine Frau und ich werden dann noch eine Woche Wohnmobilurlaub hinten anhängen. So haben wir auch noch ein wenig gemeinsamen Urlaub, den wir genießen können.

Zusammenfassung

Tages-km: 114,2km
Gesamt km: 1533,7km
Fahrzeit: 05h 22min
VØ: 21,2km/h
Gesamt-Fahrzeit: 76h 19min
Tages-Aufstieg: 144Hm
Gesamt-Aufstieg: 4927Hm

Radreise 2016 (Tag 13)

So angenehm, wie der Tag gestern endete, so beginnt auch der Neue. Ein reichhaltiges, schmackhaftes Frühstücksbuffet stimmt uns auf den neuen Tag ein.
Ganz so toll beginnt er dann aber doch nicht. Wir setzen mit der Fähre über, um weiter auf der nördlichen Kanalseite zu fahren. Gerade losgefahren, merke ich, dass ich meine Trinkflaschen vergessen habe. Also alles wieder zurück, um die Flaschen zu holen. So kommen wir heute erst gegen 10:00 Uhr wirklich los.
Insgesamt läuft es dann ganz gut. Lediglich in Rendsburg verpassen wir den richtigen Weg, was uns einen kleinen Umweg beschert. All das ändert aber nichts daran, dass wir heute beide nicht so recht die Lust haben, Rad zu fahren. So buchen wir uns bereits nach 95km in ein Hotel ein, statt wie geplant erst nach der Elbfähre in Glückstadt mit der Suche zu beginnen.
Für morgen ist ein Treff mit meiner Frau in Bremerhaven geplant. Dazu stehen uns wieder etwa 100km bevor – wir freuen uns darauf!

 

Zusammenfassung

Tages-km: 95,5km
Gesamt km: 1419,5km
Fahrzeit: 04h 30min
VØ: 21,2km/h
Gesamt-Fahrzeit: 70h 57min
Tages-Aufstieg: 92Hm
Gesamt-Aufstieg: 4783Hm

Radreise 2016 (Tag 12)

So sparsam die Unterkunft auch war, so ruhig war die Nacht hier. Nach dem Frühstück folgt das übliche Ritual: Wir legen uns noch 15 min hin und packen dann die Taschen, um dann gleich aufzubrechen.
Heute erwartet uns in der Holsteinischen Schweiz ein stetiges auf und ab, wenngleich das für heimische Verhältnisse des Sauerlandes dennoch eher harmlos ist. Unser erstes Ziel ist Laboe, wo wir gut eine Stunde Aufenthalt haben, bis die Personenfähre eintrifft, die uns auf die westliche Seite der Kieler Förde bringt.
Dann sind es nur noch wenige Kilometer bist zum Nord-Ostsee Kanal. Auf der nördlichen Seite des Kanals fahren wir in Richtung Westen. Zwischendurch verpassen wir ein Radwegschild, was dafür sorgt, dass wir etwa 5km über eine üble Waldstrecke fahren müssen, bis wir wieder auf die richtige Strecke treffen.
Ein Tipp, den uns die Wirtin einer Gaststätte gab, führt uns zur Heuherberge in Sehestedt. Hier gibt es nicht allein Heubetten, sondern auch richtige Pensionszimmer, von denen wir eines bekommen. Eine gute Wahl! Wir vergleichen mit der gestrigen Unterkunft und kommen einstimmig zu der Wertung, dass die Herbergen nicht zu vergleichen sind. Am Timmendorfer Strand wird offenbar die Region ausgekostet und die Urlauber entsprechend ausgenommen werden.
Hier, in der Heuherberge, werden wir sogar zum Grillbuffet eingeladen, was uns mal RICHTIG satt macht 😉
Nette Gespräche am und um das Buffet runden den Abend ab. Wir sind wirklich zufrieden – eine absolut empfehlenswerte Unterkunft!

 

Zusammenfassung

Tages-km: 101,1km
Gesamt km: 1324km
Fahrzeit: 05h 03min
VØ: 20,2km/h
Gesamt-Fahrzeit: 66h 27min
Tages-Aufstieg: 556Hm
Gesamt-Aufstieg: 4691Hm

Radreise 2016 (Tag 11)

Die Nacht im Hotel war sehr erholsam. Das Frühstück bekommen wir heute am Buffet serviert. Reichhaltig und schmackhaft stärken wir uns für die kommende Fahrt. Dann legen wir uns noch eine viertel Stunde hin , bevor wir unsere Sachen packen und auf die Räder verladen.
Das Navi führt uns aus Wismar heraus. Teilweise, das kennen wir ja schon, wählt das Garmin Edge 1000 seltsame Wege. Wir haben uns angewöhnt, komische, oder augenscheinlich unsinnige Anweisungen einfach zu ignorieren.
Wir fahren auf Radwegen, oder ruhigen Radwegen bis zur Fähre Priwall Travemünde. Ab hier führt uns der Weg Strandnah vorbei an den Ostseebädern. Das ist zwar sehr schön, aber es ist auch sehr lästig. Wie die Ameisen strömen die Urlauber kreuz und quer, meist ohne sich um das zu interessieren, was um sie herum geschieht. Korönender Vorfall war einer der vielen Fußgänger auf dem Radweg, der sich nach meinem Klingeln umdrehte, mir frech in die Augen schaute und dann unbeeindruckt weiterging. Nun ja – der wird jetzt einen blauen Fleck am Arm haben, den mein Ellenbogen beim passieren verursachte.
In unmittelbarer Nähe des Timmendorfer Strands bekommen wir eine bescheidene, aber teure Unterkunft. Ich denke, damit müssen wir in dieser Gegend einfach leben. Morgen, so hoffe ich, werden wir weiter ins Landesinnere, in Richtung Nord-Ostsee Kanal fahren und damit wieder in vernünftigeren Preisregionen in Bezug auf die Übernachtungen, kommen.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 82,4km
Gesamt km: 1221,9km
Fahrzeit: 04h 01min
VØ: 20,5km/h
Gesamt-Fahrzeit: 61h 24min
Tages-Aufstieg: 405Hm
Gesamt-Aufstieg: 4135Hm

Radreise 2016 /Tag 10)

Etwas später, als gewöhnlich, brechen wir um etwa 10;00 auf und machen gleich einige Meter weiter einen Halt beim Bäcker, um zu frühstücken. Wir wollten unserer Gastgeberin, bei der wir kostenlos unterkamen, nicht noch mehr zur Last fallen.
Weiter fahren wir über das Ostseebad Prerow und Ahrenshop nach Warnemünde, wo wir mit der Autofähre übersetzen. Hier treffen wir dann wieder einmal auf keine atastrophale Ausschilderung des Radwegs. Wir halten uns dann irgendwann nach Autobeschilderung auf Bad Doberan. Die Strecke führt zuerst Strandnah über einen festgefahrenen Sandweg, der aber gut zu befahren ist. Später führt er dann weiter eins Landesinnere, aber auch hier fahren wir noch über gut ausgebaute Radwege, die parrallel zu7r Straße verlaufen. Ein Stück hinter Bad Doberan allerdings lernen wir dann da wirkliche Gesicht der B105 kennen. Ohne jeden Radweg müssen wir die vielbefahrene Bundesstraße nutzen. Wirklich keine angenehme Sache.
Bei 90km auf dem Tacho beginnen wir mit der Quartiersuche. An vielen Belegt-Schildern fahren wir vorbei. Das wird heute scheinbar wieder nicht einfach.
Dann sehen wir ein Schild an der Straße, das auf den „Mohr-Hof“ hinweist und Zimmer (Übernachtung/Frühstück) verspricht. Der Hof liegt weit abseits, so dass wir noch etwa 500m schlechte Schotterwegstrecke dorthin fahren müssen. Dort empfängt uns eine höchst unfreundliche, augenscheinlich auch ungepflegte Frau und sagt uns in sehr schnodderigem Ton, dass sie uns das Zimmer NIHCT für eine Nacht gibt. Was bitte ist denn dann eine „Übernachtung mit Frühstüßck“? Nun ja, abhaken.
Wir fahren also weiter und versuchen unser Glück an vielen weiteren Stellen, die aber alle belegt sind. Bis nach Wismar fahren wir, wo wir dann recht zentral doch noch Glück haben und in einem Hotel unterkommen.
Nach der Dusche gehen wir noch einen Moment in die Stadt, bevor wir uns dann zur Ruhe begeben.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 130,5km
Gesamt km: 1139,5km
Fahrzeit: 06h 27min
VØ: 20,2km/h
Gesamt-Fahrzeit: 57h 23min
Tages-Aufstieg: 362Hm
Gesamt-Aufstieg: 3730Hm

Radreise 2016 /Tag 09)

Greifswalder Bodden
Heute Morgen ist es ein wenig Turbulent. Wir waren schon unterwegs und mussten nochmal zurück, weil wir ein schloss vergessen hatten. Als wir zurück kamen, war es auch nicht da – toll.
Wir machen uns also abermals auf den Weg und haben so knapp 8km unnötig auf der Uhr. Auf Usedom fahren wir dann in einem Waldgebiet zu weit und müssen wider zurück, um von der Insel zu kommen.
Dann folgt ein Stück der viel befahrenen B110. Ein unangenehmes fahren. Wir freuen uns, dass wir von dieser Strecke herunter kommen. Allerdings nur kurz, denn es folgen etwa 5km übelstes Kopfsteinpflaster.
Dann geht bis Greifwald alles gut. Hier lösen wir uns Zugfahrkarten und fahren mit der Bahn knapp 30km bis nach Stralsund. Grund ist auch hier die sehr schlechte Strecke, die uns ansonsten erwartet hätte.
Von Stralsund nach Barth folgt dann ein wirklich schönert Radweg, der uns aber heute seine Zähne in Form von heftigem Westwind zeigt. In Barth beginnen wir dann die Suche nach einer Unterkunft, finden aber nichts und fahren weiter bis zum Ostseebad Zingst. Hier kommen wir bei der Cousine meiner Oma unter.
Ein leckeres Essen beim Wikinger, einer Gaststätte bim örtlichem Bootsverleih, beschliesst diesen durchwachsenen Tag.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 117km
Gesamt km: 1009km
Fahrzeit: 06h 29min
VØ: 18km/h
Gesamt-Fahrzeit: 50h 56min
Tages-Aufstieg: 318Hm
Gesamt-Aufstieg: 3368Hm

Radreise 2016 (Tag 08)

Nach dem Frühstück packen wir wieder die Räder und machen uns auf den Weg. Heute steht Usedom aug der todo-Liste. Der Tag ist insgesamt vergleichsweise entspannt. Wir fahren dabei heute durch wunderschöne Abschnitte des Usedomer Hinterwasser. Beidseitig sind Wasserflächen zu sehen und der Radweg führt dabei mittendurch. In Kolpinsee auf Usedom finden wir unser nach knapp 100km das Quartier für die Nacht. Morgen werden wir erst einmal nach Greifswald aufbrechen und von dort versuchen, mit dem Zug nach Stralsund zu kommen. Grund ist der extrem üble Streckenabschnitt dort. Uns würde über viele Kilometer übelstes Kopfsteinpflaster erwarten.

Radtour 2016 (Tag 07)

Wie üblich, in dieser Gegend, war die Nacht extrem ruhig. Hier ist, im Gegensatz zu unserer Weltstadt Plettenberg nahezu gar nichts los. Ungewohnt, aber schön und angenehm.
Beim Frühstück äußert unsere Wirtin, dass wir es bis zum Stettiner Haff nicht schaffen werden. Wir schauen uns an und schmunzeln.
Nun, im Nachhinein hatte sie gar nicht so unrecht …
Da wir erst einmal in Richtung Westen müssen, haben wir den lästigen Gegner direkt gegenan. Selsb bergab müssen wir richtifg arbeiten, um überhaupt eine Geschwindigkeit von 20 km/h aufrecht zu erhalten. Dann weist uns das Navi noch in die irre und möchte uns gern zu einem illegalen Grenzübertritt verleiten. Leider führt der gewiesene Weg direkt durch dichtes Gebüsch.
Wir fragen einen Passanten und wählen einen anderen Weg. Mittlerweile fehlt uns beiden die Motivation und unsere Lust, zu fahren, möchte die Motivation gern suchen gehen …
Nach insgesamt gut 150 Kilometern kommen wir dann doch in Rieth am Stettiner Haff an, finden dort schnell eine Bleibe und finden uns unmittelbar nach der Dusche im angeschlossenen Biergarten ein …

 

Zusammenfassung

Tages-km: 154,2km
Gesamt km: 796,8km
Fahrzeit: 07h 15min
VØ: 21,2km/h
Gesamt-Fahrzeit: 39h 23min
Tages-Aufstieg: 558Hm
Gesamt-Aufstieg: 2763Hm

Radreise 2016 (Tag 06)

Heute steht uns Frankfurt/O bevor. Diese Stadt habe ich von meiner Fahrt von 2014 noch in böser Erinnerung. Unsere Wirtin sagt jedoch bei unserer Abfahrt, dass die Durchfahrt nicht schlimm und meist an der Oder entlang führt. So ist es dann auch. Bei meiner letzten Tour in die andere Richtung muss ich etwas bei der Routenwahl grundsätzlich falsch gemacht haben. Wir kommen gut durch und fahren dann wieder über weite Strecken am oder auf dem Oderdeich Richtung Norden. Tolle Ausblicke bieten sich uns, aber leider kann Lukas diese Schönheiten nicht wirklich genießen – für ihn ist die Strecke in erster Linie langweilig. Wie gestern, ist es für ihn zu viel Natur.
Heute haben wir meist den Wind von der Seite, so dass wir recht gut voran kommen. Dennoch haben wir nach 90km keine Lust mehr, noch weiter zu fahren. So suchen wir uns unsere Unterkunft und beschließen den Tag bei einem gemütlichen Essen in einer benachbarten, kleinen Gaststätte.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 96km
Fahrzeit: 04h 22min
VØ: 22km/h
Tages-Aufstieg: 152Hm

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