Reisen

Mehrtägige Touren

Radreise 2016 (Tag 3)

Nach der Nachruhe schauen wir aus dem Fenster und sehen, dass es heute wohl nicht so heiß werden wird, wie gestern. Der Himmel ist bedeckt, weshalb wir heute auf die Sonnencreme verzichten.
Wir starten gegen 09:00 Uhr und steigen gleich wieder in den Elberadweg ein. Anders, als noch gestern geplant, lassen wir uns heute vom Garmin-Navi führen. Deshalb fürht uns der Weg doch durch Dresden.
Kurz vor Dresden setzt dann leichter Regen ein. Wir streichen die Regenjacken über und akzeptieren die Nässe von oben – immer noch besser, als gestern, als uns ständige Sonneneinstrahlung zermürbte.
Von Dresden aus fangen dann die Höhenmeter an. Ein ständiges auf und ab sorgt ab Nachmittag für gut 900Hm.
Interessant ist teilweise die Routenführung des Navis, das uns teilweise über Waldwege und Wiesen, aber dennoch sicher zum Ziel führt.
Bei der Suche nach eine Bleibe für die Nacht merken wir, dass wir offenbar den Ruhetag mit uns mitführen. Hier haben viele Gaststätten und Pensionen am Dienstag Ruhetag.
Zufällig treffen wir eine nette Frau, deren Nachbar eine Pension betreibt. Sie ruft kurz von unterwegs an und wir haben unser Zimmer für die Nacht. Nach einer Knie-OP ist es ihre erste Radfahrt. Zusammen fahren wir zu ihrem Wohnort und beziehen dort unsere Bleibe.

Radreise 2016 (02)

Heute stehen wir früh auf und frühstücken bereits um 08:00 Uhr. Nachdem die Räder gepackt sind, stehen uns zuerst die letzten 14 Kilometer, zurück zur Elbe, nach Thorgau bevor.
Ab da ist die Strecke wieder recht leicht zu finden, wenn auch teilweise sehr dürftig ausgeschildert. Aber das kenne ich ja schon von Radwegen. Lästig sind aber zahlreiche Mähdrescher, die mächtig Staub aufwirbeln und Lukas arg zu schaffen machen. Der wolkenlose Himmel sieht zwar toll aus, setzt uns aber trotz Sonnencreme heftig zu. Ein wenig weniger wäre hier sicher mehr.
Seltsam muten uns einige Treppen an, die mit einer Metallschiene versehen sind, aucg der wir die Räder hochschieben müssen. Bei den schwer bepackten Rädern keine angenehme Aufgabe.
Nach etwa 80 km beginnen wir die Suche nach einer Bleibe. Die dritte Pension bietet uns ein schickes Zimmer.
Nach einem leckeren Essen nebenan in einem Weinlokal schaueb wir noch einen Moment fern, bevor wir uns dann zur Nachtruhe begeben.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 87km
Gesamt km: 210,1km
Fahrzeit: 04h 39min
VØ: 18,7km/h
Gesamt-Fahrzeit: 10h 46min
Tages-Aufstieg: 243Hm
Gesamt-Aufstieg: 415Hm

Radreise 2016 (Tag 01)

Nach langer Zeit des wartens ist es heute endlich so weit – wir starten auf unsere diesjährige gemeinsame Fahrradtour. Wir, das ist mein Sohn (17J.) und ich.
Nach dem Frühstück packen wir gemeinsam die Räder und starten dann gegen 09:15 Uhr.
Wir fahren nach Aken und folgen von dort dem Radweg nach Dessau an der Elbe, wo wir dann in den Elbe-Radweg einsteigen. Bis nach Wörlitz läuft alles super. Schöne Elbauen säumen den Weg – die Elbe selbst dagegen sehen wir selten. Macht nichts, die Strecke ist meist schön.
Ich Wörlitz lässt die Beschilderung des Radwegs stark zu wünschen übrig. Wir irren ein wenig in dem Ort umher, bevor uns der Tipp eines Radfahrers auf den richtigen Weg, allerdings auf eine Alternativroute bringt. Über einen bestens ausgebauten Radweg fahren wir hinter dem Deich ohne Elbblick in Richtig Wittenberg.
Einige Kilometer vor Wittenberg gibt es dann einen Knall und Lukas‘ Hinterreifen verabschiedet sich schlagartig. Wir haben einen Ersatzschlauch dabei, der allerdings ein Autoventil verbaut hat und somit nicht passt. Zudem hätte ein Schlauch auch nicht wirklich viel geholfen, da der Reifen selbst beschädigt war. Wir montieren den defekten Reifen wieder (ohne Schlauch) um das Rad wenigstens weiter schieben zu können. Die Angaben der vorbeifahrenden Radlern variirern von 2 bis knapp 10 Kilometern, die uns noch bis Wittenberg erwarten. Natürlich hatte kein Radfahrer einen Ersatzreifen dabei. Selten sogar allein einen Schlauch.
Erst ein radreisendes Pärchen auf einem Tandem kehrt nach zunächst negativer Antwort doch um. Sie kommen aus Warschau und müssen nun nur noch bis nach Magdeburg fahren. Deshalb überlassen die beiden uns einen neuen Schwalbe Faltreifen. Wir montieren den Reifen gemeinsam, verabschieden uns danach, nachdem wir unsere Daten untereinander austauschten. Vielen 1000 Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die unglaublich nette Hilfe!!!
Danach geht es erst einmal recht problemlos weiter, bis und eine spezielle Umleitung für Radfahrer in die Irre führt und uns einige sinnlose und langweilige Kilometer beschert, bis wir endlich merken, dass diese Umleitung kompletter Blödsinn ist. Wir quälen uns zurüch in Richtung Torgau an der Elbe. In Großleben Zwethau finden wir dann nach zwei Fehlanläufen ein Fremdenzimmer.
Der erste Tag war also turbulenter, als wir es uns wünschten. Wir hoffen, das läuft in den nächsten Tagen besser …

 

Zusammenfassung

Tages-km: 123,1km
Gesamt km: 123,1km
Fahrzeit: 06h 07min
VØ: 20,1 km/h
Gesamt-Fahrzeit: 06h 07min
Tages-Aufstieg: 172Hm
Gesamt-Aufstieg: 172Hm

Deutschlandtour – Tag 17 (letzter Tag)

14.06.2014

vorläufiger Abschluss
Es hat mich viel Überlegung und auch viel Überwindung gekostet, diese Entscheidung zu treffen. Ebenfalls ist es schwer, es jetzt in Worte zu fassen. Ich versuche es trotzdem…

Die Nacht im Gasthaus Ratte war sehr ruhig und gemütlich. Das Frühstück lecker und reichlich. Ebenfalls gefällt mir wieder die sehr persönliche Art, mit der man hier behandelt wird. Trotzdem, irgendwann muss es ja weiter gehen – ich breche auf.
Das Wetter schaut nicht vielversprechend aus. Daheim im Sauerland würde ich alles darauf verwetten, dass es in der nächsten halben Stunde zu regnen beginnt.

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Deutschlandtour – Tag 16

13.06.2014

Freitag, der 13. – Verschwörung der Elemente
Gestern Abend war die Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Eigentlich wollte ich mir das Eröffnungsspiel ansehen. Aber das hat nicht geklappt. Irgendjemand hat meine Augen ausgeknipst. Mitten in der Nacht werde ich wach und wundere mich über die Gesellschaft im Zimmer – der Fernseher ist noch an. Das war dann wohl nichts…
Nach einem angenehmen Frühstück wird wieder einmal der Drahtesel gesattelt und ich mache mich auf den Weg gen Westen.

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Deutschlandtour – Tag 15

12.06.2014

Tag ohne Radwege
Tja, was soll ich zu heute erzählen? Da gibt es eigentlich nicht so viel. Nachdem ich von der Jugendherberge aufbrach, fahre ich zuerst weiter über die B171, wechsele dann auf die B101, die dann später zur B169 wird.Landschaftlich bleibt es erst einmal nett anzusehen. Eine sehr hügelige Landschaft, noch weitaus hügeliger, als unser Sauerland daheim.

Weite Felder neben der Straße

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Deutschlandtour – Tag 14

11.06.2014

Berge
Dach dem, heute eher dürftigen, Frühstück, packe ich das Rad und mache mich pünktlich um 09:00 Uhr auf den Weg.
Von Neukirch aus fahre ich erst einmal die Strecke weiter, um ein paar Kilometer später in Richtung Neustadt in Sachsen abzuzweigen. Die Strecke ist zwar nicht besonders attraktiv, da recht viel befahren, landschaftlich aber teilweise durchaus nett anzusehen.

Hauptstraße
hier Beispielsweise ein wunderschönes lila Blütenmeer

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Deutschlandtour – Tag 13

10.06.2014

Durchhänger
Zuerst einmal, wie versprochen, die Bilder, die ich gestern Abend nicht mehr machen konnte, da „plötzlich“ das Sonnenlicht ausgeknipst war:

Der Glockenhof - das Wohnhaus Der Glockenhof - Nebengebäude

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Deutschlandtour – Tag 10

07.06.2014

Oder, oder was?
Die Wahl der Unterkunft war super. Nachts leise, bequemes Bett – was wünscht man sich mehr?
Am Morgen gehe ich noch einmal rüber zum Netto-Markt und organisiere mir mein Frühstück. Dann wird das Rad wieder gepackt. Das klappt mittlerweile alles bestens. Man bekommt Routine.
Kurz nach neun bin ich wieder „on the Road“.
Bis nach Pasewalk folge ich noch der B109. Wie gestern keine wahre Freude. Schlechte, oder keine Radwege an der Bundesstraße machen die Fahrt nicht gerade zu einem angenehmen Erlebnis. Meist halten die Autofahrer aber entsprechenden Abstand. Ich gewöhne mir bereits eine aggressive, aber eigennützige Fahrweise an.

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Deutschlandtour – Tag 09

06.06.2014

1000km!
Der Blick aus dem Fenster erhellt nicht nur das Zimmer, sondern auch das Gemüt. Herrlichster Sonnenschein begrüßt mich heute Morgen. Meine Tante hat bereits das Frühstück vorbereitet. Ich halte mich hier natürlich ein wenig zurück – kann ja unterwegs noch irgendwo anhalten…
Etwas später, als gewöhnlich, starte ich auf die heutige Etappe. Sie führt mich zuerst wieder aus Zingst heraus zur Meiningenbrücke, eine Drehbrücke, die zwei Mal täglich öffnet, um Booten die Durchfahrt vom Zingster in den Bodstedter Bodden zu ermöglichen.

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