Radreise 2016 (Tag 05)

Nach einer überaus ruhigen Nacht im Holzhaus des Glockenhofs freuen wir uns auf unser Frühstück.
Gegen 09:30 machen wir uns auf den Weg. Ab hier fahren wir fast ausnahmslos auf gut ausgebauten Radwegen durch sehr schöne Gebiete an Neiße und später der Oder. Für Lukas ist es ein wenig zu viel an Natur. So viel Ruhe ist nichts für ihn. Zugegeben, spannend ist die Strecke nicht, aber traumhaft schön.
Nur in Eisenhüttenstadt kommen wir mit der Zivilisation in Kontakt und nutzden diesen für eine kurze Pause in einem Imbiss. Das passt, weil es genau hier ein wenig zu regnen beginnt. Nach der Stärkung ist der Regen Geschichte und wir fahren weiter. Über lange Strecken bekämpft unser vorankommen heute ein heftiger Gegenwind. Nach insgesamt 111km sind wir froh, unser Quartier in einer, einer Eisdiele angeschlossenen Pension zu finden.
Zum Essen gehen wir in eine nahegelegene, rustikale Kneipe, wo wir günstig, aber gut verpflegt werden.
Nein ein wenig Fernsehen geht’s ins Bett …

 

Zusammenfassung

Tages-km: 111,5km
Fahrzeit: 05h 07min
VØ: 21,8km/h
Tages-Aufstieg: 105Hm

Radreise 2016 (Tag 04)

Zum frühstücken müssen wir heute etwa 150m zum Haupthaus (Gaststätte) des Vermieters fahren. Das Frühstück ist Reichhaltig und Umfangreich.
Danach setzen wir unsere Fahrt fort. Zuerst folgen wir einem neu angelegten Radweg bis Lübenau. Dann folgen einige Abschnitte über, zum Teil stark befahrene, Straßen. Auch heute weist uns das Navi wieder über einige unbefestigte Abschnitte, aber weit nicht so abenteuerlich, wie gestern im Wald.
In Görlitz angekommen, finden wir schnell den Oder-Neiße Radweg und klinken uns ein. Beim Kilometerstand von gut 50km machen wir eine Pause bei einer Bäckerei. Hier fragen wir nach dem weiteren Weg und die Verkäuferin gibt uns zu verstehen, dass uns noch mindestens 50 weitere Kilometer bevorstehen. Nun gut, wie hatten uns weniger vorgestellt, aber wenn es so ist …
Wir folgen stets dem Radweg. Das Wetter spielt insgesamt mit. Es regnet nicht, die Sonne sehen wir aber auch nur sehr vereinzelt. Unterwegs begegnen uns noch lebensmüde Hühner, die uns vors Rad springen und zur Notbremsung zwingen.
Angekommen im Fürst Püchler Park, irren wir erst ein wenig hin und her, bevor wir den richtigen Weg zum weiterkommen finden. Von hier sind es nur noch gut 4km bis zu unserer heutigen Unterkunft, dem Glockenhof.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 120,2km
Fahrzeit: 05h 47min
VØ: 20,8km/h
Tages-Aufstieg: 626Hm

Radreise 2016 (Tag 3)

Nach der Nachruhe schauen wir aus dem Fenster und sehen, dass es heute wohl nicht so heiß werden wird, wie gestern. Der Himmel ist bedeckt, weshalb wir heute auf die Sonnencreme verzichten.
Wir starten gegen 09:00 Uhr und steigen gleich wieder in den Elberadweg ein. Anders, als noch gestern geplant, lassen wir uns heute vom Garmin-Navi führen. Deshalb fürht uns der Weg doch durch Dresden.
Kurz vor Dresden setzt dann leichter Regen ein. Wir streichen die Regenjacken über und akzeptieren die Nässe von oben – immer noch besser, als gestern, als uns ständige Sonneneinstrahlung zermürbte.
Von Dresden aus fangen dann die Höhenmeter an. Ein ständiges auf und ab sorgt ab Nachmittag für gut 900Hm.
Interessant ist teilweise die Routenführung des Navis, das uns teilweise über Waldwege und Wiesen, aber dennoch sicher zum Ziel führt.
Bei der Suche nach eine Bleibe für die Nacht merken wir, dass wir offenbar den Ruhetag mit uns mitführen. Hier haben viele Gaststätten und Pensionen am Dienstag Ruhetag.
Zufällig treffen wir eine nette Frau, deren Nachbar eine Pension betreibt. Sie ruft kurz von unterwegs an und wir haben unser Zimmer für die Nacht. Nach einer Knie-OP ist es ihre erste Radfahrt. Zusammen fahren wir zu ihrem Wohnort und beziehen dort unsere Bleibe.

Radreise 2016 (02)

Heute stehen wir früh auf und frühstücken bereits um 08:00 Uhr. Nachdem die Räder gepackt sind, stehen uns zuerst die letzten 14 Kilometer, zurück zur Elbe, nach Thorgau bevor.
Ab da ist die Strecke wieder recht leicht zu finden, wenn auch teilweise sehr dürftig ausgeschildert. Aber das kenne ich ja schon von Radwegen. Lästig sind aber zahlreiche Mähdrescher, die mächtig Staub aufwirbeln und Lukas arg zu schaffen machen. Der wolkenlose Himmel sieht zwar toll aus, setzt uns aber trotz Sonnencreme heftig zu. Ein wenig weniger wäre hier sicher mehr.
Seltsam muten uns einige Treppen an, die mit einer Metallschiene versehen sind, aucg der wir die Räder hochschieben müssen. Bei den schwer bepackten Rädern keine angenehme Aufgabe.
Nach etwa 80 km beginnen wir die Suche nach einer Bleibe. Die dritte Pension bietet uns ein schickes Zimmer.
Nach einem leckeren Essen nebenan in einem Weinlokal schaueb wir noch einen Moment fern, bevor wir uns dann zur Nachtruhe begeben.

 

Zusammenfassung

Tages-km: 87km
Gesamt km: 210,1km
Fahrzeit: 04h 39min
VØ: 18,7km/h
Gesamt-Fahrzeit: 10h 46min
Tages-Aufstieg: 243Hm
Gesamt-Aufstieg: 415Hm

Radreise 2016 (Tag 01)

Nach langer Zeit des wartens ist es heute endlich so weit – wir starten auf unsere diesjährige gemeinsame Fahrradtour. Wir, das ist mein Sohn (17J.) und ich.
Nach dem Frühstück packen wir gemeinsam die Räder und starten dann gegen 09:15 Uhr.
Wir fahren nach Aken und folgen von dort dem Radweg nach Dessau an der Elbe, wo wir dann in den Elbe-Radweg einsteigen. Bis nach Wörlitz läuft alles super. Schöne Elbauen säumen den Weg – die Elbe selbst dagegen sehen wir selten. Macht nichts, die Strecke ist meist schön.
Ich Wörlitz lässt die Beschilderung des Radwegs stark zu wünschen übrig. Wir irren ein wenig in dem Ort umher, bevor uns der Tipp eines Radfahrers auf den richtigen Weg, allerdings auf eine Alternativroute bringt. Über einen bestens ausgebauten Radweg fahren wir hinter dem Deich ohne Elbblick in Richtig Wittenberg.
Einige Kilometer vor Wittenberg gibt es dann einen Knall und Lukas‘ Hinterreifen verabschiedet sich schlagartig. Wir haben einen Ersatzschlauch dabei, der allerdings ein Autoventil verbaut hat und somit nicht passt. Zudem hätte ein Schlauch auch nicht wirklich viel geholfen, da der Reifen selbst beschädigt war. Wir montieren den defekten Reifen wieder (ohne Schlauch) um das Rad wenigstens weiter schieben zu können. Die Angaben der vorbeifahrenden Radlern variirern von 2 bis knapp 10 Kilometern, die uns noch bis Wittenberg erwarten. Natürlich hatte kein Radfahrer einen Ersatzreifen dabei. Selten sogar allein einen Schlauch.
Erst ein radreisendes Pärchen auf einem Tandem kehrt nach zunächst negativer Antwort doch um. Sie kommen aus Warschau und müssen nun nur noch bis nach Magdeburg fahren. Deshalb überlassen die beiden uns einen neuen Schwalbe Faltreifen. Wir montieren den Reifen gemeinsam, verabschieden uns danach, nachdem wir unsere Daten untereinander austauschten. Vielen 1000 Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die unglaublich nette Hilfe!!!
Danach geht es erst einmal recht problemlos weiter, bis und eine spezielle Umleitung für Radfahrer in die Irre führt und uns einige sinnlose und langweilige Kilometer beschert, bis wir endlich merken, dass diese Umleitung kompletter Blödsinn ist. Wir quälen uns zurüch in Richtung Torgau an der Elbe. In Großleben Zwethau finden wir dann nach zwei Fehlanläufen ein Fremdenzimmer.
Der erste Tag war also turbulenter, als wir es uns wünschten. Wir hoffen, das läuft in den nächsten Tagen besser …

 

Zusammenfassung

Tages-km: 123,1km
Gesamt km: 123,1km
Fahrzeit: 06h 07min
VØ: 20,1 km/h
Gesamt-Fahrzeit: 06h 07min
Tages-Aufstieg: 172Hm
Gesamt-Aufstieg: 172Hm

Ortler Grandtour

Das heute Vormittag gelieferte Rad war bereits weitestgehend vormontiert. Das war kürzlich bei dem Cube-Rennrad meines Sohnes anders.
Ich musste lediglich Lenker, Sattelstange und Pedale montieren und Luft aufpumpen. Sicherheitshalber kontrollierte ich auch noch alle aderen Verschraubungen, konnte aber sogut wie keine losen Schrauben finden. Lediglich eine Schraube des Ahead-Vorbaus war nicht angezogen. Alle wichtigen Schrauben löste ich noch einmal und montierte sie dann jeweils mit dem korrekten Drehmoment.

Ortler, die Hausmarke des Versenders Brügelmann, hat in der Szene jetzt nicht unbedingt den besten Ruf. Ok, die Preispolitik des Hauses mit äußerst fragwürdigen Normalpreisen und reellen, vielleicht sogar günstigen „Angebotspreisen“ ist wirlklich sehr offensichtlich.
Das Rad hinterlässt bei mir auf den ersten Blick jedoch einen recht ordentlichen Qualitätseindruck. Die verbauten Komponenten sind sowieso recht ordentlich. Schaltung/Kurbelgrarnitur stammen vom Shimano (Typ 105). Die Radnaben sind aus der XT-Gruppe. Auch der Rahmen selbst, ein Stahlrahmen, scheint ordentlich verarbeitet.
Der Gepäckträger, sowie auch der, an der Gabel montierte, Lowrider stammen aus dem Hause Tubus und sollten auch dem Reisealltag gewachsen sein.

Mit einem fahrfertigen Gesamtgewicht von knapp 14,8kg hält sich auch dieses für ein Stahl-Reiserad in verträglichen Grenzen. Mein Cube Delhi aus Aluminium ist nicht wirklich leichter.

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Was ist denn das wohl?

Heute klingelte es an der Tür und vor dem Haus stand ein LKW.

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Oh, sollte es wirklich schon soweit sein?
JA, ein recht großer Karton verließ den LKW und ich habe wieder etwas zu basteln …

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(wieder) enttäuscht von Hermes

Hermes scheint wirklich ein billiger, nicht aber günstiger, Versender zu sein. Mehrmals schon musste ich mich in jüngster Vergangenheit über die träge Abwicklung von Sendungen ärgern.

Am 27.12. erhielt ich die Versandbestätigung. Seit dem 28.12. hat sich nun bei Hermes GAR NICHTS mehr getan. Klar, es war Jahreswechsel, aber von einem ernsthaften Post-Konkurrent sollte man schon erwarten können, dass die Abwicklung auch in dieser Zeit weiterläuft. Ich jedenfalls bin doch leicht angesäuert.

Bestellung

Nächstes Jahr plane ich eine Tour, zusammen mit meinem Sohn. Es soll von Dessau die Elbe aufwärts bis nach Tschechien, dann der Eger folgend zur Naab. Dieser folgend weiter zur Donau. Entlang der Donau bis Donaueschingen, irgendwie zum Rhein, dann weiter bis Kehl/Straßbourg. Von dort aus weiter durch Frankreich zur Saar und weiter zur Mosel. Die Mosel nun talwärts bis nach Koblenz und dann, wenn die Zeit noch reicht, der Lahn weiter folgend in Richtung Sieger/Sauerland.

Dazu braucht er ein Rad, weil das jetzt nicht wirklich eine Tour für sein Fully und auch nicht für sein Rennrad ist. Das habe ich gestern bestellt. Es wird ein Stahlrad, tourentauglich aufgebaut mit Heckträger und Lowrider, sowie mit Rennlenker. Die Wahl fiel nicht ganz uneigennützig darauf, damit ich für schnellere Asphalttouren auch ein Alternativrad verfügbar habe. Wir fahren die gleiche Radgröße. So, jetzt bin ich gespannt – versendet ist es bereits. Ich bin aber erst nächstes Wochenende wieder zu Hause – so hab ich zumindest gleich wieder was zu basteln und auszuprobieren *zwinker* …

Speichenbruch

gebrochene Messerspeiche

gebrochene Messerspeiche

Heute starten wir eine Tour mit dem Rennrad. Wir verabreden uns in der RSCP-Gruppe mit Christian und seinem Sohn Moritz. Gegen 11:30 treffen wir uns am Bahnhof und fahren eine Runde um den Sorpestausee, die wir allerdings etwas ausweiten, indem wir den Rückweg über die Kracht und abermals nach Hüttebrüchen wählen. 50m vor dem Schlot bricht dann an meinem Rad eine Speiche des Hinterrades. Einen Moment später treffen wir den Pastor des Ortes – Zufall? Das letzte Mal hatten wir nach dem Zusammentreffen drei Platten.
Trotzdem war es eine schöne Tour bei tollem Herbstwetter über nette Strecken.

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